Gedankensplitter: Marschall und Freund


Heute also wieder einmal meine raschen Gedanken zu ein paar Themen, die so momentan in den Medien schwirren.

MOKANT – HR. MARSCHALLs INTERVIEW – oder auch nicht
MOKANT – EIN FREUND IN DER EU – Auszüge aus Eugen Freunds Interview


DAS NICHT VOLLSTÄNDIG VERÖFFENTLICHTE INTERVIEW MIT HR. MARSCHALL

Das Online-Magazin MOKANT hatte ein Interview mit EU-STOPP-Spitzenkandidat geführt, wollte es dann auch veröffentlichen, bekam aber nun unerwartet einen STOPP (haha, diese Doppelbödigkeit). Auf nähere Anfragen seitens der Zeitschrift bekam man dann die Meldung, ein Rechtsanwalt werde eingeschalten. Dass sich die Zeitung dabei kein Blatt vor dem Mund nimmt, und dass auch noch für deren Leser schildert, finde ich genial. Für eine Partei, die sowieso kaum Chancen hat auf viele Stimmen – da sie ja kaum jemand kennt – auch noch so dermaßen verkorkst zu reagieren, ist für mich der endgültige Beweis, dass diese Partei ziemlich zu vergessen ist; und sich wahrscheinlich die letzte große Chance verpatzt hat, sich einen guten Namen in der Öffentlichkeit zu machen. Ich verlinke hier zum besagten Artikel; herrlich. So muss das Internet sein: gnadenlos ehrlich und fair gegenüber seinen Usern.


WIR BRAUCHEN EINEN FREUND IN DER EU

Zum einen: wusstet ihr, dass Hr. Eugen Freund, obwohl er als Spitzenkandidat für die SPÖ antritt, noch immer nicht Mitglied der SPÖ ist? Das scheint die SPÖ – Spitze auch nicht zu stören, warum auch immer. Wieso verlangt die Spitze das nicht, wo er doch für deren Partei antritt ? Dann solle Hr. Freund doch sonst mit einer eigenen Liste antreten. Also das verstehe ich nicht. Und auf die Frage, ob er auch von anderen Seiten Angebote bekommen hätte, zur EU-Wahl anzutreten, sagt er doch glatt: er habe Gespräche mit einer Privatfirma gehabt. Moment, wie jetzt… als was ? Auf die Frage, ob er damit gerechnet habe, dass die Medien sich auf seine Ausrutscher so einschießen würden, meint Hr. Freund, er habe damit nicht gerechnet. Ja ist auch klar, er ist ja nur lediglich der SPITZEN-Kandidat. Ich meine, was geht denn da bitte in seinem Kopf vor ? Und seine Ausrutscher bisher waren ja wirklich lächerlich (Stichwort „3.000 EURO Gehalt“ oder „Wieso Straßburg als Arbeitsplatz“). Auch so eine absolut naiv klingende, unglaublich nichts aussagende Antwort von Hr. Freud, zur Frage, wie er sich einschätzt dass er auf Wähler wirke: „Kommen Sie halt einmal mit mir auf einen Markt und sehen sie sich an, wie ich da rüber komme“. Genau so eine Antwort will ich hören von einen SPITZEN-Kandidaten… man hey…. Auch sonst ist das Interview meiner Meinung nach eher schwach von Hr. Freund gehalten. Mir fehlen visionäre Vorstellungen, viel zu sehr schimpft er über Dinge, die nicht passen. Von daher hebt er sich für mich eigentlich kaum von der Konkurrenz hervor. Hier der Artikel.


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